Donnerstag, 27. Dezember 2007

Kinostarts am 27.12.07

Heute starten einige empfehlenswerte Filme in den deutschen Kinos. Darunter sind zum Beispiel ein Bauer, der den Weltraum erkunden will, ein russischer Mafioso und ein Fuchs.

Astronaut Farmer
Der Farmer Charles (Billy Bob Thornton) träumt von einer eigenen Mondrakete und beginnt sie zu bauen. Familienfilm von Michael und Mark Polish.

Tödliche Versprechen (Eastern Promises)
David Cronenbergs neuer Film zeigt das russische Mafia-Milieu in London; ein abermals blutiger Cronenberg-Film, aber stilistisch gekonnt inszeniert. Mit Viggo Mortensen, Naomi Watts und Armin Mueller-Stahl.

Der Fuchs und das Mädchen
Regisseur Luc Jacquet (Die Reise der Pinguine) drehte diesen naturverbundenen Film über ein Mädchen und eine Füchsin, die Freunde werden.

Alien vs. Predator 2
Trash... wem es gefällt.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Tintin-Trilogie mit Spielberg, Jackson

DreamWorks wird bekanntlich eine Trilogie über den belgischen Reporter aus den Tintin-Comics produzieren, wobei jeder Film der Trilogie von einem anderen Regisseur gedreht werden soll. Zwei Regisseure stehen bereits fest, nämlich Steven Spielberg und Peter Jackson.

Damit hat diese Trilogie garantiert Blockbuster-Potential! Die Filme sollen mit Hilfe einer neuen Performance-Capture-Technologie und komplett in 3D gedreht werden. Es wird bereits gemunkelt, dass erneut der Schauspieler Andy Serkis die Performance-Capture-Aufnahmen für Jackson übernehmen wird; die beiden haben bereits während den Produktionen Herr der Ringe und King Kong erfolgreich zusammengearbeitet.

Produzentin des Filmes ist Kathleen Kennedy (sie produzierte so ziemlich alle Spielberg-Filme und auch andere Kinoerfolge, wie z.B. Twister, The Sixth Sense, Zurück in die Zukunft 1-3, Congo, Signs, Seabiscuit und viele andere).

The Dark Knight - Poster

Drei neue Teaser-Poster von Warner Brothers für Batman - The Dark Knight (2008):




My Name is Bruce - Trailer

Filme mit Bruce Campbell sehe ich mir immer gerne an, denn seine B-Movies haben stets etwas ironisches an sich, worüber man sich nur amüsieren kann. Gerade lese ich seine Autobiografie "If Chins Could Kill - Confessions of a B-Movie Actor" und da ist schon der nächste Campbell-Film direkt um die Ecke:

My Name Is Bruce - Bruce wird mit seinem Ash-Charakter aus den Evil Dead-Filmen verwechselt und muss nun den Einwohnern eines Dorfes dabei helfen, ein Monster zu bekämpfen. Den Trailer habe ich heute auf YouTube entdeckt. Lustig, billig - das könnte gut werden! Hier ist er:

Samstag, 15. Dezember 2007

The Dark Knight Trailer

Gestern habe ich den Trailer zu The Dark Knight gesehen und ich darf sagen, er sieht wirklich gut aus. Immer schon war ich ein Fan von Jack Nicholson als der Joker in Tim Burtons erstem Batman-Film, und das trifft auch immer noch zu. Der zweite Batman-Film mit Danny DeVito, Batman Returns, war ebenfalls gut inszeniert und neben den Darstellern hat mir besonders die Atmosphäre gut gefallen.

Nolans Vision ist nun allerdings eine ganz andere als die Burtons, was dem Franchise bekanntlich nicht geschadet hat. Man kann Burtons und Nolans Batman-Filme nicht wirklich miteinander vergleichen, und entsprechend auch nicht die Performances der Schauspieler, schließlich hatten sie für komplett unterschiedliche Regisseure zu spielen.

Burtons Markenzeichen sind leicht "abgedrehte" Filme, was auch für seine Vision von Batman zutrifft und daher sind seine Filme etwas näher am "bunteren" Comic-Stil als die Nolans, wenn auch Burton die dunkle Seite Gotham Citys einzufangen wusste. Christoper Nolan betrachtet Gotham City aus einer etwas realistischeren Sicht, seine Filme sind noch ein ganzes Stück dunkler als die "Burton-Batmans". Dies ist schon an Christian Bales exzellenter Darstellung der Hauptfigur und besonders seiner Stimme als Batman in dem englischen Film zu erkennen.

The Dark Knight führt nun den Joker ein, wie es nach der letzten Szene in Batman Begins ja nicht anders zu erwarten war. Wie bereits erwähnt, kann man meiner Meinung nach Jack Nicholson und Heath Ledger als Joker nicht miteinander vergleichen, mit gefallen beide Interpretationen. Auf jeden Fall aber ist das Stiling von Heath Ledger das bei weitem realistischere, erschreckendere, dunklere. Auch mache ich mir keine Sorgen mehr bezüglich der Stimme des Jokers: Heath Ledger hat hier große Arbeit geleistet. Der Trailer zeigt einiges von Batmans neuem Gegenspieler, dazu natürlich einige Action-Szenen und wieder den guten Soundtrack von Hans Zimmer.

Ich will nicht zu viel vom Trailer verraten, aber ihr müsste auch nicht mehr lange auf ihn warten. Denn bereits diesen Sonntag (ja, das ist morgen!) wird er in einer HD-Version auf A Taste For The Theatrical zu sehen sein. Viel Spaß!

Montag, 3. Dezember 2007

Erste Sweeney Todd-Meinungen

Das Filmstudio DreamWorks ging mit dem neuen Tim Burton-Film Sweeney Todd äußerst behutsam um und hat nur sehr wenige Kritiker zu Screenings eingeladen. Auch wollte das Studio erste Reviews im Internet vermeiden. Dennoch habe ich heute einen interessanten Post auf dem Blog von Anne Thompson von der US-Branchenzeitschrift Variety gelesen, in dem sie eine erste, wenn auch vage Meinung zum Film abgibt.

Thompson hatte die Möglichkeit, sich den Film am Sonntag anzusehen. Sweeney Todd sei kein Film, den man alle Tage zu sehen bekäme, so ihre erste Äußerung. Ferner sagte sie, dass ihr persönlich der Film aber gut gefallen habe, auch wenn es ein Film sein dürfte, der das Publikum im Zwiespalt lassen wird. Aber das sind wir von Tim Burtons visuellen Auswüchsen ja bereits gewohnt. Dennoch, auch mir haben seine Werke bislang gut gefallen und ich bin schon gespannt darauf, diesen neuen Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle sehen zu können.

Ach ja, Anne Thompson geht sogar so weit zu behaupten, Sweeney Todd wäre ein Anwärter auf einige Oscars, wie z.B. Beste Kamera, Bestes Makeup, Produktionsdesign, Kostüme und für Johnny Depp als besten Hauptdarsteller.

Doch wie ich höre, würde Depp es, wenn er denn wirklich nominiert werden wird, sehr schwer haben. Denn ein anderer Top-Schauspieler, Daniel Day Lewis, wird aller Erwartungen nach mit im Rennen um die goldene Statue sein; und zwar für seine Hauptrolle im Film There Will Be Blood von Paul Thomas Anderson. Dieser Film (und besonders sein Hauptdarsteller Lewis) hat schon einige Top-Kritiken bekommen und der Trailer ist mehr als nur vielversprechend! Ich freue mich schon auf beide Filme, habe ich doch noch keinen gesehen, aber There Will Be Blood wird ein Highlight für mich werden. :)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Batman ist John Connor?

Wie in den letzten Tagen gemunkelt wurde, soll Christian Bale die Rolle des John Conner im vierten Teil der Terminator-Reihe, Terminator Salvation: The Future Begins, übernehmen. Dies ist bislang nur ein Gerücht, aber sollte es sich als wahr erweisen, dürfte dies der Filmreihe äußerst guttun. Bereits in früheren Filmen hat Bale bewiesen, dass er jede seiner Rollen sehr ernst nimmt. Zu sehen ist dies unter anderem schon daran, wie er sich auf den jeweiligen Part lange im Voraus vorbereitet (man denke an The Machinist, ein Film für den er hungerte, bis er kaum besser als ein Skelett aussah, nur um direkt danach für Batman Begins Kilo um Kilo an Muskelmasse zuzulegen). Christian Bale gehört zweifelsohne zu den Schauspielern, die sowohl in großen Actionfilmen als Held glänzend können, als auch als Charakterdarsteller in kleinen Produktionen. Zuletzt begeisterte der Schauspieler in Werner Herzogs Spielfilm Rescue Dawn.

Der Regisseur für Terminator 4 wird McG sein. Er hat zuvor die 3 Engel für Charlie-Filme gedreht. Einige Kritiker befürchten, McG's Terminator-Vision wird nicht düster genug ausfallen, doch warten wir erst einmal ab und vertreiben uns die Zeit damit zu hoffen, dass Christian Bale tatsächlich als John Connor zu sehen sein wird.

Martin Scorsese dreht Kurzfilm für Freixenet

Martin Scorsese hat einen Kurzfilm für Freixenet gedreht, mit dem Titel The Key To Reserva. Dieser sehr hochwertige Werbetrailer ist gleichzeitig eine Homage an Hitchcock, komplett mit Musik von Bernard Hermann, denn Scorsese sagt, er habe den Film so drehen wollen, wie Hitchcock es damals getan hätte. Martin Scorsese präsentiert sich also auch in der Werbebranche äußerst stilsicher; ein kleines Meisterwerk, das ihr unter obigem Link ansehen könnt. Viel Spaß!

Mittwoch, 26. September 2007

Trailer: Trade - Willkommen in Amerika

Der Trailer zum neuen Film Trade ist im Internet. Im Deutschen trägt er den Untertitel "Willkommen in Amerika". Das Drama des deutschen Regisseurs Marco Kreuzpaintner (Ganz und gar, Sommersturm) setzt sich mit dem Thema Kinderhandel zwischen Mexiko und den USA auseinander und er war auf dem Santa Barbara Filmfestival gut angekommen. Die Darsteller sind u.a. Kevin Kline, Cesar Ramos Ceballos, Paulina Gaitan, Pasha D. Lychnikoff und Anthony Crivello.

Produziert wurde der Film von den deutschen Firmen Claussen & Woebke Filmproduktion, VIP Medienfonds Film & Entertainment (VIP Media Funds), Centropolis Entertainment, Dresden Drive Productions und von Reelmachine.

In den USA wird Trade am 28. September in die Kinos kommen.

Den Trailer gibt's schon jetzt bei Yahoo! Movies.

Samstag, 22. September 2007

TV-Tipps: 22.-28.09.2007

Empfehlenswerte Filme im Fernsehen, 22. bis 28. September 2007:

Samstag, 22.09.

O Brother, Where Art Thou? -- 15.10, TELE 5
Roadmovie über den Häftling Ulysses (George Clooney), der in den 30ern aus dem Gefängnis ausbricht und über seine bizarre Reise durch die amerikanischen Südstaaten. Kunstvoller Film von Joel und Ethan Coen.

Red Heat -- 20.15, TELE 5
Actionkrimi von Walter Hill mit Arnold Schwarzenegger und James Belushi. Ein Kinohit der späten Achtziger mit einer guten Portion Humor.

Natural Born Killers -- 23.30, RBB
Der Film von Regisseur Oliver Stone hat die Gemüter gespalten. Für mich persönlich kein guter Film, weil die emotionale Verbindung zwischen Zuschauer und Hauptcharakteren völlig auf der Strecke bleibt; der Zuschauer kann sich mit den mordenden Protagonisten nicht identifizieren. Der originelle MTV-Stil, in dem die actionlastige Mediensatire gedreht wurde, kann dem Film aber nicht abgesprochen werden.

The Crow - Die Krähe -- 0.45, SAT.1
Kult-Horror. Rocker Draven wird ermordet, erwacht ein Jahr später aber wieder zum Leben. Darsteller: Brandon Lee, Ernie Hudson, Michael Wincott. Regie: Alex Proyas.

Sonntag, 23.09

Owning Mahowny -- 23.40, 3SAT
Leises Drama nach einer wahren Geschichte. Der Banker Dan Mahowny (brilliant: Philip Seymour Hoffman) ist dem Glücksspiel verfallen und nutzt seine Anstellung bei der Bank aus, um seine Spielsucht zu finanzieren. Kaum ein Film zeichnet eine so genaue Studie eines Süchtigen, der von seiner Sucht betäubt und von Casinochefs verführt immer tiefer in ein tragischen Schicksal abrutscht.

Montag, 24.09.

Terminal -- 20.14, SAT.1 & ORF 1
Gelungene Tragikomödie von Steven Spielberg. Viktor (Tom Hanks) verliert seine Staatsangehörigkeit auf Grund eines Putsches in seinem Heimatland, und darf den Flughafen in den USA nicht verlassen. Ein "kleiner" Film von Spektakel-Regisseur Spielberg, aber gut.

Das Reich der Sonne -- 20.15, TELE 5
Noch ein Film des Meisterregisseurs. Steven Spielberg drehte das Kriegsabenteuer 1987 an Originalschauplätzen. Beeindruckend sind der junge Christian Bale und John Malkovich in ihren Rollen: Shanghai, 1941. Jim ist elf Jahre alt und wird von seinen Eltern getrennt, als die Japaner angreifen. Gegen Hunger und die brutale Welt des Krieges kämpft Jim um sein Überleben.

Fearless - Jenseits der Angst -- 2.20, RTL 2
Drama von Peter Weir mit Jeff Bridges, Isabella Rossellini, Rosie Perez, John Turturro und Benicio Del Toro: Max Klein rettet die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. Er kommt darauf zur Ansicht, unsterblich zu sein. Die Illusion stürzt ihn in eine Lebenskrise.

Dienstag, 25.09.

Der große Gatsby -- 23.15, BR
Jay Gatsby (Robert Redford) wurde reich durch den Schmuggel von Alkohol. Jetzt möchte er seine Jugendliebe Days (Mia Farrow) für sich gewinnen, doch diese ist bereits verheiratet. Meisterhaftes Drama von Regisseur Jack Clayton, nach F. Scott Fitzgerald.

Gegen die Wand -- 23.45, NDR
Der Film von Fatih Akin, der mit Preisen überhäuft wurde und dem Regisseur zum Durchbruch verhalf. Film über das Leben von Sibel und Cahit, die in Deutschland zwischen den Kräften der türkischen Heimatkultur und dem modernen deutschen Lebensstil ihren eigenen Lebensweg suchen.

Blow Up -- 0.15, HR
Meisterwerk, 1966, von Michelangelo Antonioni. Thomas fotografiert heimlich im Park von London ein Liebespaar. Als er später die Fotos entwickelt, glaubt er auf den Bildern eine Pistole und eine Leichte zu sehen.

Mittwoch, 26.09.

Angsthasen -- 20.15, ARD & ORF 2
Diesen Film habe ich selbst noch nicht gesehen, kann daher nur sagen, dass er sich vielversprechend anhört: Edgar Selge spielt Adrian Zumbusch. Zumbusch verkauft Lebensversicherungen, und das passt zu ihm. Denn der Versicherungsverkäufer hat Angst vor allem im Leben. Erst als seine Ärztin ihm verkündet, er habe nur noch drei Monate zu leben, blüht er auf, um sein Leben in vollen Zügen zu genießen.

Cop Land -- 20.15, KABEL 1
Sylvester Stallone in einer seiner besten Rollen. Dieser Thriller mit Starbesetzung (Harvey Keitel, Robert De Niro, Ray Liotta, u.a.) ist gewiss ein Highlight unter den Filmen des Actionstars. Sylvester Stallone ist Freddy, ein Kleinstadtpolizist, der sich einem dichten Netz aus Korruption gegenüber sieht und sich endlich entschließt zu handeln, um einen jungen Polizisten zu retten, der ermordet werden soll. Regie: James Mangold.

Donnerstag, 27.09.

Mittelmäßiges... z.B.

Rambo II - Der Auftrag -- 22.30, VOX
Rambo auf Rettungsmission im Vietcong. Eine erste Drehbuchfassung schrieb James Cameron, aber Sylvester Stallone schrieb das Drehbuch völlig um. Heraus kam dieser nur durchschnittliche Actionreißer.

Freitag, 28.09.

House of Flying Daggers -- 20.15, PRO 7
Drehbuchautor und Regisseur Zhang Yimou schuf dieses Martial-Arts-Epos, das mit kunstvollen Bildern und Kampf-Choreographien aufwartet. Im China des Jahres 859 soll ein korrupter Kaiser gestürzt werden. Eine Rebellion und eine Liebe, die sich verstricken, bilden das Gerüst für dieses beeindruckende Abenteuer.

Die Hexen von Eastwick -- 20.15, TELE 5
Überaus witziger Film mit Cher, Susan Sarandon und Michelle Pfeiffer als drei Frauen, die auf einen Mann fürs Leben warten, und mit Jack Nicholson als der Mann, der sie verführt. Schräger Humor mit Gruseleinlagen unter der Regie von George Miller.

David Cronenberg über Eastern Promises

Ein Film, auf den ich mich sehr freue, ist Eastern Promises von David Cronenberg. Bei den Filmfestspielen in Toronto wurde Eastern Promises sehr gut aufgenommen, aber der Film dürfte es beim Kinopublikum nicht leicht haben. Zum einen ist er mindestens so brutal wie A History of Violence, zum anderen aber soll Eastern Promises nicht so zugänglich sein wie diese vorherige Mortensen-Cronenberg-Zusammenarbeit. Besonders freue ich mich auf die Performance von Armin Müller-Stahl, die laut Kritikern in den USA fabelhaft sein soll. Genaues kann ich natürlich erst schreiben, wenn ich den Film (hoffentlich bald) gesehen haben werde.

Bis dahin empfehle ich euch, das Cronenberg-Interview von Desson Thompson zu lesen, das kürzlich in der Washington Post veröffentlicht wurde: David Cronenberg, Dead Serious.

George Clooney verletzt in Motorrad-Unfall

Ein bisschen Star-Klatsch & -Tratsch: George Clooney und seine Freundin Sarah Larson hatten einen Motorradunfall auf einem Highway in New Jersey. Clooney brach sich bei dem Unfall einige Rippen, Larson hat einen gebrochenen Fuß.

George Clooney steckt noch in den Dreharbeiten zu Burn After Reading von den Coen-Brüdern. Außerdem muss er noch seinen fertigen Film Michael Clayton vermarkten. Da kommt die Verletzung wirklich zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Freitag, 21. September 2007

Indiana Jones 4

Es gibt Neuigkeiten zum vierten Indiana Jones-Abenteuer "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull" (ein Titel, der mir nicht so recht gefallen will). Jeffrey Wells hat nämlich verraten,

1. dass die Bösen im Film diesmal Russen sein werden und
2. dass Teile des Films im Dschungel Südamerikas spielen werden.

Da die Handlung für Indy IV diesmal in den 1950ern angesetzt ist, passen Nazis offensichtlich nicht mehr hinein. Und außerdem hat schon der erste Teil im Dschungel von Südamerika begonnen, da würde ein dortiges Ende den Kreis schließen.

Dienstag, 18. September 2007

Spider-Man (2002) / ****

Sam Raimi drehte 2002 diesen gelungenen Auftakt der zuvor lang ersehnten Spider-Man-Reihe, die mittlerweile drei Teile umfasst. Für das Drehbuch des ersten Teils zeichnete David Koepp verantwortlich, der Cineasten bekannt sein dürfte (Koepp schrieb u.a. die Skripte für Jurassic Park, Mission: Impossible und Panic Room), und sein Mitwirken merkt man auch.

Denn besonders der Anfang des Films ist sehr unterhaltsam und erzählt in erfrischend lustiger Weise, wie sich Peter Parker vom Streber und Außenseiter in den beliebten Superhelden verwandelt. Dieser Abschnitt des Films bietet nicht die Action, die einem im weiteren Filmverlauf begegnen wird, aber der Film unterhält sein Publikum auf sehr persönliche Weise, die Spaß macht. Tobey Maguire ist übrigens die ideale Besetzung für Peter Parker, wenn manche ihn sich auch nur schwer als Spider-Man vorstellen konnten.

Aber sobald die "Verwandlung" vollzogen ist, verfliegen auch die Zweifel am Hauptdarsteller. Sam Raimi stellt den Protagonisten gekonnt in Szene und baut dabei mit zahlreichen Details den Charakter von Parker/Spider-Man auf, der nicht nur vom Bösewicht, sondern auch von der eigenen Unsicherheit geplagt wird und erst einmal lernen muss, seine neuen Kräfte richtig einzusetzen.

Spider-Mans Gegenspieler ist der Green Goblin, der überragend gespielt wird von Willem Dafoe. Dafoes Darstellung ist dann auch die beste im Film, dicht gefolgt von J.K. Simmons, der den Zeitungsherausgeber J.J. Jameson gibt und für die besten Lacher im Film sorgen dürfte.

Spider-Man ist eine gelungene Comicverfilmung mit Tiefgang und die Actionszenen sind bombastisch. Die volle Wertung gebe ich dem Film nicht, weil ich persönlich die weibliche Hauptdarstellerin Kirsten Dunst nicht für eine sehr gute Besetzung der Mary Jane Watson halte.
Die DVD-Features der Single-DVD fallen etwas spärlich aus, aber wer mehr möchte, kann immer noch zur teureren Doppel-DVD greifen. Der Film selbst ist jedenfalls äußerst empfehlenswert und hat seine vier Sterne verdient! Der Preis ist ebenfalls fair. Daher bleibt mir zum Abschluss nur zu sagen: Viel Spaß!

WERTUNG: 4/5

SPIDER-MAN: DVD bei AMAZON
SPIDER-MAN: DOPPEL-DVD bei AMAZON

Montag, 17. September 2007

Hitch (2005) / ***

HITCH hat mir doch recht gut gefallen. Der Film von Andy Tennant erzählt die Geschichte des Date-Doktors Alex Hitchens, kurz "Hitch" genannt. Diese Rolle wird verkörpert von Will Smith, der seinen Charakter in locker-lustiger Weise spielt. Neben Smith ist noch Eva Mendes zu sehen und besonders Kevin James (bekannt aus: King of Queens) glänzt als erstklassiger Komödien-Darsteller.

Hitch (Will Smith) soll dem Buchhalter Albert (Kevin James) helfen, dessen Traumfrau zu erobern. Eine schier unerreichbare, aber wunderschöne Geschäftsfrau (Allegra Cole, gespielt von Amber Valetta). Während dieser Zeit verliebt sich Hitch aber selbst und er muss bemerken, dass nicht jeder Ratschlag, den er seinen Kunden erteilt hat, der richtige war.

HITCH ist vor allem deshalb gelungen, weil der Film neben Kurzweil auch romantische Momente bietet und gekonnt mit Liebes-Klischees spielt.

Auch die DVD-Features sind in Ordnung. Es gibt unterschiedliche Trailer, ein Making-Of und wenige weitere Specials zum Film.

Allerdings möchte ich dem Film ankreiden, dass er für erfahrene Komödien-Fans an einigen Stellen vorhersehbar ist. Aber dies ist nur ein kleinerer Kritikpunkt, der dem Filmvergnügen kaum in die Quere kommt. Schlimmer finde ich da schon die Besetzung von Eva Mendes, die ich als Schauspielerin irgendwie nicht ernst nehmen kann. Kurz gesagt, sie hat mich gar nicht überzeugt!

Fazit: Hitch, ein Film der zumindest beim einmaligen Anschauen Spaß macht und Unterhaltung für die ganze (noch jüngere) Familie bietet.

WERTUNG: 3/5

HITCH: DVD bei AMAZON.DE

Sonntag, 16. September 2007

Peter Falk wird achtzig


Wer kennt ihn nicht? Columbo, den Inspektor des Los Angeles Police Department. Seit 1971 hat Peter Falk in mehr als siebzig Krimis Columbo gespielt, immer im selben braunen Trenchcoat, immer mit Zigarre und immer mit genialem Hintergedanken. Columbos Vorname ist auch heute noch unbekannt und dennoch glauben wir ihn alle zu kennen. Längst ist er ein Stück TV-Geschichte geworden, eine Kultfigur die wohl niemand je vergessen wird.

Peter Michael Falk wurde 1927 in Ossining, New York geboren. Als er drei Jahre alt war, verlor er auf Grund eines Tumors sein rechtes Auge. Dank dieser Behinderung wurde Falk bei der Kriegsmarine nicht angenommen, wo er sich in jungen Jahren beworben hatte. Stattdessen bekam er später mit dreißig eine Stelle als Schauspieler bei Warner Bros. in Hollywood. In den folgenden etwas mehr als zehn Jahren spielte er in mehr als vierzig Fernsehfilmen und auch in Kinofilmen mit. 1961 wurde er für seine Nebenrolle in Murder, Inc. für den Oscar nominiert. Im Folgejahr wurde er erneut nominiert. Diesmal für seine Nebenrolle in Pocketful of Miracles, aber er ging beide Jahre leer aus.

Meine Lieblingsszene von Peter Falk ist die kurze Szene in Wim Wenders Film "Der Himmel über Berlin" von 1987. Falk spielt sich in dieser Szene selbst. Er steht in Berlin und neben ihm der unsichtbare Engel Damiel (gespielt von Bruno Ganz), und Falk sagt: "Ich kann dich nicht sehen, aber ich spüre, dass du da bist."

Peter Falk, der erfolgreiche Kinoschauspieler, der doch immer Columbo sein wird. Heute wird er achtzig Jahre alt.

Filmkritiken auf Filmrezensent.de

Liebe Leser,

willkommen auf Filmrezensent.de! Ab heute werde ich hier regelmäßig Filmrezensionen zu aktuellen Filmen und auch von Klassikern veröffentlichen.

Sämtliche Posts spiegeln jediglich meine persönliche Meinung wider. Am Ende bewerte ich jeden Film auf einer Skala von einem bis zu fünf Sternen, wobei fünf (*****) die beste Wertung darstellt.

Kontaktieren könnt ihr mich entweder per Kommentar auf diesem Blog oder per Email an D (at) FILMREZENSENT (dot) DE.

Nun genug der einführenden Worte. Morgen gibt's die erste Rezension. Zum Anfang eine 2005 im Kino gewesene Komödie: Hitch.