Sonntag, 16. September 2007

Peter Falk wird achtzig


Wer kennt ihn nicht? Columbo, den Inspektor des Los Angeles Police Department. Seit 1971 hat Peter Falk in mehr als siebzig Krimis Columbo gespielt, immer im selben braunen Trenchcoat, immer mit Zigarre und immer mit genialem Hintergedanken. Columbos Vorname ist auch heute noch unbekannt und dennoch glauben wir ihn alle zu kennen. Längst ist er ein Stück TV-Geschichte geworden, eine Kultfigur die wohl niemand je vergessen wird.

Peter Michael Falk wurde 1927 in Ossining, New York geboren. Als er drei Jahre alt war, verlor er auf Grund eines Tumors sein rechtes Auge. Dank dieser Behinderung wurde Falk bei der Kriegsmarine nicht angenommen, wo er sich in jungen Jahren beworben hatte. Stattdessen bekam er später mit dreißig eine Stelle als Schauspieler bei Warner Bros. in Hollywood. In den folgenden etwas mehr als zehn Jahren spielte er in mehr als vierzig Fernsehfilmen und auch in Kinofilmen mit. 1961 wurde er für seine Nebenrolle in Murder, Inc. für den Oscar nominiert. Im Folgejahr wurde er erneut nominiert. Diesmal für seine Nebenrolle in Pocketful of Miracles, aber er ging beide Jahre leer aus.

Meine Lieblingsszene von Peter Falk ist die kurze Szene in Wim Wenders Film "Der Himmel über Berlin" von 1987. Falk spielt sich in dieser Szene selbst. Er steht in Berlin und neben ihm der unsichtbare Engel Damiel (gespielt von Bruno Ganz), und Falk sagt: "Ich kann dich nicht sehen, aber ich spüre, dass du da bist."

Peter Falk, der erfolgreiche Kinoschauspieler, der doch immer Columbo sein wird. Heute wird er achtzig Jahre alt.

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