Martin Scorseses Rolling Stones-Dokumentation Shine a Light eröffnet heute Abend die diesjährige Berlinale. Scorsese hat bereits in einigen seiner Filme auf Musik von den Stones zurückgegriffen und die Dokumentation war lange in Planung. Mit der Arbeit begann der Regisseur während der Post Production-Phase zu seinem vorherigen Film The Departed (für diesen gewann er den Oscar), bevor dieser überhaupt fertig war.
Nur die ersten Minuten sind tatsächlich eine kurze Dokumentation über die Rockband mit Zitaten und Interviews, der Rest ist eigentlich ein Konzertfilm, wie Woodstock es gewesen war. Es ist ein kleines Stones-Konzert in einem alten New Yorker Theater, aufgeführt zu Ehren von Bill Clinton, der an jenem Tag 60 Jahre alt wurde. Aber gut ist es, genau so wie die großen Stones-Hits, die nach all den Jahren nichts von ihrer Power verloren haben. Dennoch ist es schade, dass man nicht mehr Einblicke in das Bandleben erhält. Die Musik ist gut, der Film aber hätte persönlicher sein und die Band dem Kinopublikum näher bringen können.
Donnerstag, 7. Februar 2008
"Shine a Light" eröffnet Berlinale
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